Mittwoch, 17. September 2008

Hey ho, let's go... Trip to Banff

Letzes Wochenende haben Tasch, Stephi, Gehard, Rabin (Iran/Schweden) und ich in Banff verbracht. Losgegangen ist es am Freitag um halb 5 in der Früh mit unserem wunderschönen weißen Crysler-Mietauto. Nach ca. 6 Stunden Fahrt (von denen wir Mädls auf der Rückbank in etwa 4 Stunden verschlafen haben) und eine Zeitzone weiter sind wir gut in Banff angekommen. Unsere anfänglichen bedenken über Rabins Fahrkünste haben sich dann auch erübrigt, weil er uns erzählt hat, dass er den Taxiführerschein besitzt! "Residiert" haben wir im HiHostel, wo wir uns um halb 12 noch ein ausgiebiges Frühstück gegönnt haben (Pancakes, Eggs, Mushbrowns, ...).

Leider war das Wetter am Freitag nicht soo schön, deshalb haben wir den Nachmittag mit Unospielen bzw. schlafen verbracht, denn Rabin ist die 6 Stunden alleine gefahren und war deshalb a bissl müde! Am späteren Nachmittag sind wir trotz Regen in die Stadt runter um uns über die Wanderrouten zu informieren, damit wir am nächsten Tag gleich in der Früh los konnten. Eigentlich wollten wir auch ein bisschen shoppen gehen, was wegen des Regens und der Preise nicht so lustig war (Winterjacke - 50%, ist bei einem Ausgangspreis von 350 $ auch nicht unbedingt günstig). Rabin, der dezente Angst vor Bären hat, hat sich gleich einmal ein Taschenmesser zugelegt - falls es hart auf hart kommt :-). Eigentlich wollte er sich auch noch einen Bärenspray zulegen - ja das gibt es wirklich!!! Wir haben dann noch ganz heimlich eine Geburtstagstorte für Rabin gekauft, er hatte nämlich am Samstag seinen Geburtstag.

Dann ist es zurück gegangen ins Hostel um uns ein typisch amerikanisches BBQ zu machen - Hamburger. Da es draußen wie gesagt, nicht so schön war, haben wir unsere Fleischlaberl ganz unspektakulär in der Küche gemacht... geschmeckt hats trotzdem!! Nachdem wir alle satt waren, haben wir uns die Route für nächsten Tag überlegt (mit Tagwache 8 Uhr) und sind wieder eine Runde Uno spielen gegangen. Natürlich mit ein bisschen was zu trinken - Bier und Cider, getarnt als Eistee, weil trinken an öffentlichen Plätzen strengstens verboten ist. Später sind noch die zwei Iren dazu gekommen, die wir schon am Nachmittag getroffen haben. Zu späterer Stunde ist es dann runter gegangen in den Keller, wo eine kleine Bar mit Karaoke war. Nachdem an diesem Abend noch 14 Leute von unserer Uni (Deutsche + Australier) gekommen sind ist es noch eine recht lustige Nacht geworden. Wo wir auch entschieden haben, denn Abfahrtstermin am nächsten Tag von 8 auf 9 zurück zu verlegen.

Im Endeffekt sind wir am nächsten Tag um halb 11 losgefahren (aber nuuur weil Rabin Geburtstag hatte und deshalb länger schlafen wollte :-). Doch dann ging es frisch und munter den Johnson Canyon hinauf - wo wir zuerst zu 2 Wasserfällen kamen und dann noch zu den "Inkopts". Die Inkpots sind kleine Seen in einem Tal die in den verschiedensten Farben leuchten. Da Wasser sollte man nicht unbedingt trinken - Gehard wollte es probieren - wurde aber davon abgehalten da man davon Biber-Fever bekommen kann. Bis jetzt haben wir noch keine Symptome davon an ihm bemerkt ;-). Insgesamt sind wir 5 Stunden unterwegs gewesen, wobei nach 2 1/2 Stunden Rabin schon die Luft ausgegangen ist, weil es das erste Mal war, dass er wandern gegangen ist (er ist ja auch er 32 Jahre alt :-) und deshalb nicht unbedingt fit war. Wir haben ihn dann aber doch noch überreden können und sind dann gemeinsam zu den Inpots unsere Jause essen. Nach dieser Runde sind wir dann noch zum See Minewanka gefahren aber nur mehr zum anschauen und bissl Foto machen!

Am Abend im Hostel haben wir wieder groß aufgekocht - Nudeln mit Tomatensauce für ca. 20 Leute :-). Wir wollten den Rest eigentlich verkaufen, aber irgendwie wollte es keiner :-)

Der nächste und letzte Tag war für Lake Moraine und Lake Louise reserviert. Wir sind wieder ganz früh (so ca. halb 11) zum Lake Moraine gefahren und haben dort einmal eine kleine Fotosession gemacht, weil der See echt einmalig aussieht!!! Dann haben wir uns noch 2 Kanus gemietet und sind eine Stunde am See herum gedüst. Am Nachmittag ist es dann weiter gegangen zum Lake Louise, welcher uns nicht so umgeworfen hat wie der Lake Moraine aber trotzdem auch schön war! Wir werden Ende November sowieso noch einmal nach Lake Louise kommen, weil wir uns die Skirennen der Herren live ansehen werden! Nach einem Kaffee im berühmten Hotel am Lake Louise (dort wurde angeblich Shining gedreht) sind wir nach einem viel zu kurzem Wochenende wieder Richtung Kamloops gefahren.

Den Montag haben wir dann mit schlafen und sonnen liegen verbracht, hier hat es nämlich 30°, wie ist das Wetter daheim eigentlich?? :-) :-)

Samstag, 6. September 2008

Ersten zwei Wochen in Kamloops...

Unsere Reise nach Kamloops begann mit einem 5 Stunden Flug von Toronto nach Vancouver, dann 2 Stunden Aufenthalt in Vancouver und dann weitere 5 Stunden Greyhound Busfahrt nach Kamloops. Sind dann aber am Abend gut in Kamloops angekommen, wo wir dann erfahren haben, dass unser Gepäck, dass wir von Montréal hierher geschickt haben noch nicht angekommen ist. Zum Glück hatten wir ja noch unseren zweiten Koffer bei uns - also hieß es die ersten Nächte im Schlafsack verbringen- den wir bis jetzt eh noch nie genutzt haben. Das Gepäck ist dann 2 Tage später angekommen!

In der Residence angekommen haben wir dann erfahren, dass Tasch und ich in verschiedenen Zimmer sind, doch auch das haben wir mittlerweile getauscht und sind jetzt zusammen in einem 4er Zimmer. Mit einer total netten Canadierin und einer komplett durchgeknallten Canadierin ;-).

Die erste Woche hier war Orientation Week - viele Infos was alles angeboten wird, wie man sich bei den Kursen anmeldet/ummeldet und natürlich erstes Kennenlernen mit den anderen Internationals. In der ersten Woche waren "nur" Internationals hier - was bei 1000 Austauschstudenten auch schon einige Leute macht. Insgesamt sind wir 7 Österreicher (2 aus Salzburg + 3 Wiener). Doch die überwiegende Mehrheit der Austauschstudenten kommt aus Deutschland (sehr gut für unser Englisch) und Saudi Arabien (99% Männer) und natürlich China/Japan. Alles in allem sind aber über 60 Nationen hier vertreten, welche wir alle bei dem Welcome Dinner welches extra für uns gemacht wurde, getroffen haben. Das Welcome Dinner war in einem riesen Saal - es gab super Essen und ein paar Ansprachen (alle sind sooo froh das wir hier sind, ... usw.).


Am Abend haben wir uns meistens in unserer Residence mit den Internationals getroffen. Am Mittwoch sollte am Campus eine 90er Jahre Party sein, hat uns Phil aus der Schweiz (der aber nur english spricht) gesagt. Wir wollten natürlich alle hingehen - jedoch hat es sich dann herausgestellt, dass Phil diese Info aus dem Internet hat und diese Party nicht auf unserer Uni stattfinden, sondern auf irgendeiner Uni in England welche genau das selbe Kürzel (TRU) wie unsere hat... Also keine Party ;-).

Der Rest der Ersten Woche bestand aus Parties im Studentenheim und viel Einkaufen - von Besteck bis Duschvorhang mussten wir alles kaufen, weil absolut nichts hier ist. Mittlerweile sind wir aber schon so ziemlich eingerichtet! Sonst waren wir noch ein bisschen wandern hier in der Wüstengegend, wir sind glaub ich wirklich im "Uncanadischten" Teil von Canada - alles ziemlich trocken, fast keine Grünflächen. Mit den zwei Salzburgern haben wir den Hügel hinter unserem Studentenheim erklommen, weil überall anders war alles mit Zaum + Stacheldraht abgesperrt -keiner weiß wieso...


In der zweiten Woche sind dann die ganzen Canadians gekommen. Am Dienstag hatten wir dann noch einen Orientation Day - für den Rest der Studenten. Da wir das ganze Programm schon vorrige Woche hatten sind wir nur zum Lunch und zum BBQ (Hotdogs + Hamburger) gekommen. Am Mittwoch ging dann die Uni los, für uns eigentlich nur pro forma halber, weil wir den Kurs, welchen wir am Mittwoch hatten, wieder streichen lassen, damit wir nur Dienstag und Donnerstag Uni haben. Also war unser erster richtiger Tag auf der Uni der Donnerstag, wir hatten das volle Programm mit Spanisch und Event Management am Vormittag und Financial Accounting (Rechnungswesen auf Englisch) am Abend. Dazwischen hat uns Crystal - ein super nette Australierin unseren Flug nach Hawaii gebucht (hat mit unserer europäischen Kreditkarten nämlich nicht funktioniert)!!!!!

Am Freitag war dann noch ein Welcome back BBQ + Standl mit allen möglichen (gratis!!) Zeug am Campus. Dort haben wir uns natürlich gleich mit jeder Art von Blödsinn eingedeckt ;-). Aber wir haben auch Eishockey Karten für am Abend bekommen - wo wir natürlich hingegangen sind um uns die Nationalsportart der Canadier live anzusehen! Danach waren wir noch a bissl unterwegs um uns mit den Lokalitäten der Stadt vertraut zu machen...

Dienstag, 2. September 2008

Toronto 22.08 - 25.08. 2008




Toronto war der Wahnsinn!!! Jetzt waren wir wirklich in einer "Großstadt" mit einer traumhaften Skyline - natürlich von überall zu sehen der CN Tower (das größte frei stehende Gebäude der Welt). Nachdem wir wieder im HiHostel eingecheckt hatten (waren schon am Vormittag dort, konnten aber erst um 4 einziehen - daher mussten wir also unser Gepäck irgendwo verstauen... unsere Rucksäcke und mein Koffer konnen wir leicht in den Spints unterbringen, größere Probleme hatten wir dann schon mit Taschs großen Koffer. Leider war nur mehr ein Spint frei, der war ganz oben - aber mit viel lachen und ca. 5 Anläufen haben wir ihn dann doch irgendwie nach oben gebracht).


Dann sind wir einmal etwas Essen gegangen - Burritos!! Gut aber scharf ;-). Weiter ist es dann zum CN Tower gegangen, das Ticket haben wir schon im Hostel gekauft, worüber ich sehr froh war, weil sonst hätte ich es mir wahrscheinlich noch anders überlegt -weil er schon verdammt hoch ist!!! Aber im Endeffekt hat es sich echt ausgezahlt - weil es eine wunderbare Aussicht über die Stadt von oben gegeben hat, obwohl mir doch etwas mulmig war...

Am Abend waren wir dann noch auf einem Straßenfest, das über das ganze Wochenende gedauert hat und gleich bei uns in der Nähe war.


Der Samstag hat dann mit einem sehr ausgiebigen Pancake Frühstück begonnen. Den restlichen Tag haben wir dann am Lake Ontario verbracht, weil wir echt traumhaftes Wetter hatten!! Wir sind die Strecke hin und zurück mit der Straßenbahn gefahren, und haben beim hinfahren bemerkt, dass wir bei unserer Straße vorbei fahren. Dort sind wir beim Heimfahren natürlich ausgestiegen - und wie sollte es anders sein - natürlich gleich einmal komplett in die falsche Richtung gelaufen. Für eine Strecke von 5 Minunten haben wir durch große Umwege wieder eine halbe Stunde gebraucht...




Der letze Tag in Toronto, war fast der beste - wir sind nämlich zu den Niagara Fällen gefahren. Wir haben von Hostel aus eine "Tour" gebucht mit Bus + Weinverkostung. Der Bus hat uns direkt beim Hotel abholt und dann sind wir zur Weinverkostung gefahren, welche nicht soo umwerfend war - hat auch nur eine 1/2 Stunde gedauert. Doch dann kamen wir zu den Fällen, welche nicht wie wir dachten irgendwo im nirgendwo sind, sondern umgeben sind von einer riesen "Entertainment - Stadt". Wir haben dann auch die Maid of the Mist Tour gemacht, wo man auf einem Boot ist und in die Niagara Fälle hinein fährt. War zwar ein bisschen nass, aber echt ein einmaliges Erlebnis!
Am Abend sind wir dann wieder mit dem Bus heimgefahren und Tasch hat sich unsere Flugdaten für morgen angesehen - dann kam der große Schock - wir hätten uns nämlich noch irgendein Ticket ausdrucken müssen für den Flug! Naja, wir hatten ja im Hotel einen Drucker und dort konnen wir das auch noch machen. Aber wie soll es anders sein - wir sind bei der falschen Straße ausgestiegen - obwohl der Bus direkt vor dem Hostel gehalten hätte!!! Jetzt war es schon 8 am Abend und wir sind durch Toronto geirrt... doch zum Glück hat uns unsere Orientierung doch nicht ganz verlassen und wir haben dann noch gut ins Hostel zurück gefunden!! Dann haben wir noch schnell alles ausgedruckt und irgendwie zusammen gepackt und sind schlafen gegangen, weil am nächsten Tag kam das Taxi nämlich schon um halb 5 in der Früh - denn wir mussten 3 Stunde !!! früher am Flughafen sein! Und dann gings los nach Vancouver...

Montag, 1. September 2008

Montréal, 20.08. - 22.08. 2008


Nach einer kurzen Nacht im HiHostel (in einem 4er Zimmer), waren wir Dank des Jetlags dann doch wieder ziemlich früh munter und sind zur Greyhound Station gefahren, um dort einen unserer Koffer nach Kamloops zu schicken. Natürlich sind wir mit dem Taxi gefahren, da wir ja keine Ahnung hatten wohin - im Taxi haben wir bemerkt, dass wir eigentlich überhaupt nicht mehr wissen wie wir wieder zurück kommen... Denn wir hatten werder Karten noch irgendwelche Adressen vom Hostel... da alles sicher im Hostel eingesperrt war (nicht dass es uns jemand klaut ;-). Ich hatte dann noch ca. die Adresse im Kopf also sind wir einfach auf gut Glück weiter gefahren.

Wir haben unsere Koffer dann abgeschickt und sind Richtung Underground um einmal nach einem Stadtplan bzw. Metrokarten zu fragen. Dort haben wir einen total netten Mann beim Infostand getroffen, der uns nicht nur gesagt hat wie das Metro/Busnetz funktioniert und wo die Sehenswürdigkeiten sind - sonder Gott sei Dank auch wie wir wieder zum Hostel zurück kommen (und wir haben dann auch wieder zurück gefunden!). Überhaupt sind die Leute hier total freundlich und hilfsbereit - vor allem die Kellner in den Restaurants! Wahrscheinlich müssen sie es auch sein, denn man zahlt hier nur für das Essen und das Trinkgeld ist dann "das Gehalt" für den Kellner. Also immer brav Trinkgeld geben ;-)


Wir sind dann gleich losgezogen in die Vieux ville (Altstadt) und zum Hafen, hat uns aber nicht sooo vom Hocker gehaut, da Canada ja erst 150 Jahre alt ist und deshalb die "Altstadt" auch noch nicht sehr alt ist. Weiter sind wir dann auf die Insel St. Hélène, dort haben wir dann einen Biber (glauben wir halt) gesehen und sonst nichts... nicht einmal Leute - war also nicht so spannend. Vielleicht waren wir auch auf der falschen Seite ;-).

Am zweiten Tag sind wir dann zum Mont Royal gefahren - ein kleiner Hügel in der Stadt mit einer super Aussicht, dort haben wir auch einen kleinen See gefunden zum Sonnen liegen ;-). Am Nachmittag haben wir uns noch das Olympia Stadion angesehen - sieht wie ein riesen UFO aus!

Dann sind wir zurück zum Hotel, denn am nächsten Tag ist es schon wieder um 6 in der Früh Richtung Flughafen gegangen!

Alles in allem waren wir ein bisschen enttäuscht von Montréal, aber vielleicht auch weil wir noch ein bisschen fertig von Flug/Zeitverschiebung waren und es deshalb nicht richtig genießen konnten... aber es kann ja nur besser werden - und das wurde es auch ;-)

Knittelfeld-Wien-London-Montréal 19.08.2008

Unsere laaange Reise nach Montreal begann um halb 10, am Dienstag vor dem Lagerhaus in Knittelfeld wo wir Bernds Auto mit unseren Koffer vollgepackt hatten und uns in Richtung Wien zum Flughafen begeben haben.
Unser Flug in Wien ging dann um dreiviertel 3 los und wir waren um halb 6 in London. Dort mussten wir dann von Gate 5 zu Gate 4 - wir hatten zwar 1 1/2 Stunden Zeit, jedoch liegen die zwei so weit auseinander, dass und nur 5 Minuten Klopause blieb bis wir gleich wieder einchecken mussten!
Dann ging es 7 Stunden über den Ozean in Richtung Montréal, wo Tasch gleich ihren ersten Beschwerdebrief ausgefüllt hat (weil sie auf meinem Platz gesessen ist *gg*), denn ihr Entertainment System hat nicht funktioniert.

Um dreiviertel 8 waren wir dann in Montreal (-6 Stunden Zeitverschiebung, also gefühlsmäßig ca. 2 in der Früh) wo wir dann noch zwei weitere Stunden in der Immigration Schlange gestanden sind - also es wurde immer später und wir wurden immer müder!!!

Doch dann konnten wir endlich mit unseren zwei Koffern + Rucksack+ Handtasche zum HiHostel fahren wo wir dann todmüde ins Bett gefallen sind (nachdem wir fast 24 Stunden durchgehend munter gewesen sind).